Ich biete Gruppen- und Individualreisen nach Japan und Korea in die Türkei und nach England und Wales oder USA an. Allerdings liegt der Schwerpunkt auf Reisen nach Japan.



Als leidenschaftlicher Keramiker und Entdecker reise ich gemeinsam mit kleinen Gruppen von Kunstliebhabern nach Japan, um die faszinierende Welt der Keramik zu erkunden.
Mir geht es nicht nur um Keramik, sondern auch um die Verbindung zwischen Menschen und Kulturen. Meine Reisen sind eine einzigartige Gelegenheit, Gleichgesinnte zu treffen, sich inspirieren zu lassen und die Schönheit der Keramik in einer der reichsten künstlerischen Traditionen der Welt zu erleben.

Meine Reisen haben einen sehr privaten Charakter und sind stark durch meine eigene Art zu Reisen geprägt.
Wir übernachten in kleinen privaten Unterkünften und fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, bzw. gehen auch wo möglich zu Fuß. Durch diese, sehr am Land orientierte, Reiseart erfährt man die Gegensätze eines Landes und kann entwickelt erhält ein tiefes Verständnis für die Kultur und Leute die wir besuchen.
Die Reiseplanung ist auf ein nachhaltiges Reisen ausgelegt. Flüge werden möglichst mit Direktverbindungen gebucht. Inlandsflüge vermeide ich. Wo immer es machbar ist, bevorzuge ich längere Strecken mit dem Zug zurückzulegen. Aus diesem Grund biete ich wenn möglich keine innereuropäischen Anschlussflüge zu meinen Reisen an, sondern die Verbindung mit Rail&Fly.
Diese Reisen sind Kultur- und Arbeitsreisen, bei denen der Schwerpunkt auf Keramik liegt. Im Mittelpunkt steht der direkte Austausch mit Keramikern. Das Ziel besteht darin, das Land auf tiefgehende und vielschichtige Weise zu erleben und persönliche Begegnungen in Werkstätten, Ateliers und Ausstellungen zu ermöglichen.
Die Reisen führen durch verschiedene Facetten der japanischen Kultur: von ländlichen Regionen bis in Großstädte, von bekannten Nationalschätzen bis zu weniger bekannten Keramikern, von denen viele langjährige Freunde von mir sind. Begegnung, Gespräch und Beobachtung stehen dabei im Vordergrund.
Wir reisen überwiegend mit öffentlichen Verkehrsmitteln und nehmen bei Bedarf Taxis. Das Gepäck wird stets selbst mitgeführt, auch bei Unterkunftswechseln. Dies kann körperlich anstrengend sein und erfordert, sich auf das Wesentliche zu beschränken. Bitte beachten Sie, dass die Maximalmaße für den Shinkansen nicht überschritten werden dürfen. Gepäckstücke mit Gesamtabmessungen von bis zu 160 cm (z. B. 30 × 50 × 80 cm) können problemlos verstaut werden. Der Reisekomfort im westlichen Sinne tritt bewusst hinter Beweglichkeit und Nähe zum Alltag zurück.
Ein Pausentag ist eingeplant, um Eindrücke zu verarbeiten oder selbstständig etwas zu entdecken.
Mein Programm ist gut vorbereitet, wird vor Ort aber häufig tagesaktuell angepasst, beispielsweise bei Ausstellungen, spontanen Atelierbesuchen oder neuen Kontakten. Ich berücksichtige gerne Wünsche der Teilnehmenden, auch kurzfristig, sofern sie das Gesamtkonzept sinnvoll ergänzen. Entscheidungen treffe ich stets unter Berücksichtigung der Gruppe und des Gesamtziels der Reise.
Diese Reisen richten sich an Menschen, die bereit sind, sich auf Begegnungen, Bewegung und kulturelle Unterschiede einzulassen und darin einen Mehrwert sehen.
Hinweise zu Unterkünften, Essen und Reisealltag
Unterkünfte / Zimmer
Japanische Unterkünfte unterscheiden sich deutlich von westlichen Standards. Ein zentraler Bestandteil dieser Reisen ist die Bereitschaft, sich darauf einzulassen.
- Dusche und Toilette im Zimmer sind nicht Standard. Viele Unterkünfte verfügen über ein oder zwei gemeinschaftliche Bäder, die nach Absprache genutzt werden. In traditionellen Ryokan ist ein gemeinschaftliches Bad, auch für Gruppen von ca. 10 Personen, üblich. Die Reihenfolge des Badens wird abgestimmt; meist gibt es mindestens zwei Bäder, getrennt nach Geschlechtern.
- Teilweise buche ich Hotels nach westlichem Standard, wenn möglich und sinnvoll. Auch moderne Ryokan bieten manchmal Zimmer mit Bad. Die tatsächliche Zimmeraufteilung und Unterkunftwahl hängt von der Verfügbarkeit vor Ort ab.
- Einzelzimmerzuschlag bedeutet keinen garantierten Anspruch auf ein Einzelzimmer oder eine höhere Kategorie. Er deckt lediglich den organisatorischen Mehraufwand ab, eine separate Lösung zu finden. Auch bei Einzelzimmerbuchung kann es daher vorkommen, dass Zimmer geteilt werden müssen.
Essen
Die japanische Kultur ist auch durch ihre kulinarischen Besonderheiten geprägt. Daher versuche ich, im Rahmen meiner Reise alle Facetten auch beim Essen mit einzuplanen.
- Frühstück ist meist inkludiert, wenn im Hotel angeboten. Japanisches Frühstück ist herzhaft, oft mit Fisch, Suppe und Reis. Kaffee gehört nicht traditionell dazu; in modernen Hotels gibt es oft ein gemischtes Buffet. Wer Kaffee möchte, kann diesen im Zimmer selbst zubereiten.
- Mittag- und Abendessen werden vor Ort bezahlt, sofern nicht im Reiseprogramm enthalten. Gruppenessen erfolgt häufig als Menü; individuelle Wünsche sind nicht immer möglich.
- Besondere Essenswünsche (vegetarisch, vegan, ohne Meeresfrüchte) kann ich machmal berücksichtigen, wenn frühzeitig bekannt. Fisch und Fleisch sind in der japanischen Alltagsküche jedoch schwer vermeidbar.
Reisealltag und Gruppendynamik
- In Städten legen wir oft größere Strecken zurück, bis zu 15 km täglich sind nicht ungewöhnlich. Wege werden zügig zurückgelegt, Umstiege eng getaktet, Pausen kurz.
- Ein oft unterschätzter Punkt: Ein Foto machen kann bedeuten, 100 Meter zurückzufallen, insbesondere in Bahnhöfen oder Straßenverkehr. Aufmerksamkeit und Gruppendisziplin sind wichtig.
- Dies sind intensive Arbeits- und Begegnungsreisen, keine klassischen Pauschalreisen. Flexibilität, Eigenverantwortung und Anpassungsfähigkeit sind zentrale Voraussetzungen.

Für meine Reisen empfehle ich eine Reiserücktrittversicherung.
Wer diese über mich buchen will kann das gerne hier machen.
Seit 2011 arbeite ich mit Anette Mertens zusammen und so bietet sich für Interessierte die Möglichkeit eine Spezialistin für China und Keramik auf Ihren Reisen zu begleiten.
